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Gedichte, Lyrik, Erzählungen, die uns beistehen

Iris Hirnschall

Wenn kleine Engel schlafen gehen,
kann man das am Himmel sehen.
Denn für jeden Engel leuchtet ein Stern,
und Corbinian`s hab ich besonders gern.
Sandy Grünleitner

Verlust bedeutet immer auch
Trauer
und dennoch gibt es einen
Gedanken,
der TROST spenden kann:
Manchmal ist es besser, etwas
kennen lernen zu dürfen,
auch wenn man es wieder
verliert,als es niemals gekannt zu haben
Elke Eschenbacher

Menschen,
die aus der Hoffnung leben,
sehen weiter.

Menschen,
die aus der Liebe leben,
sehen tiefer.

Menschen,
die aus dem Glauben leben,
sehen alles in einem anderen Licht.
LOTHAR ZENETTI
Sandra Metzger

Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk –
egal wie kurz,
egal, wie zerbrechlich –
jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk,
welches für immer
...in unseren Herzen weiterleben wird.
Sandy Grünleitner

Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
...Ich schlafe nicht.
Ich bin in den tausend
wehenden Winden.
Ich bin der Diamant,
der im Schnee glitzert.
Ich bin das Sonnenlicht
über dem reifen Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du in der morgendlichen Stille erwachst,
bin ich der Vogel,
der sich schnell in die Lüfte erhebt
und zwitschert.
Ich bin der Stern,
der in der Nacht scheint.
Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot
Manuu Huu

liebster kleiner engel corbinian,
traurig nehme ich in gedanken von dir abschied...
stolz darfst du fliegen und beschützend auf deine mama und dein papa schaun.
zu gerne wollt ich dich kennenlernen, dich sehen, dich knuddeln...
dies tu ich nun ...in meinen gedanken...
flieg, kleiner corbinian, flieg !
Nicole Jacob

“ Hoffe, harre; nicht vergebens
Zählest du der Stunden Schlag,
Wechsel ist das Los des Lebens,
Und es kommt ein andrer Tag. ”

...Fontane
Manuu Huu

Ich schick Dir einen Engel
auf unbestimmte Zeit,
damit er Deine Seele
sanft vom Schmerz befreit.

Er trägt ein kleines Lichtlein
die Flamme Zuversicht,
sie soll Dich still begleiten
erhellen deine Sicht.

Gehüllt im Mantel Hoffnung
wird er nun mit Dir geh'n,
auch wenn Du seine Spuren
im Sande nie wirst seh'n.

Die Flügel sind der Glaube
mit dem er Dich zart streift,
fühlst Du wie er verlangend
nach deinem Herzen greift.

Ich schick Dir einen Engel
auf unbestimmte Zeit,
damit er Deine Sorgen nimmt
und auch das viele Leid.
Nennmich Mone

Als du gingst,
schwiegen die Vögel einen Augenblick,
drehten die Uhren ihre Zeit zurück.

Als du gingst,
verstummte das Rascheln im Wald,
erschienen junge Menschen so alt.

Als du gingst,
hatte sich das Meer hinter den Felsen versteckt,
die Sonne brannte heisser den je,
wurde von kleinen Wolken verdeckt.

Als du gingst,
hörte man nur den Schwan, der sang,
hielt die Welt ihren Atem an.

Als du gingst,
war nur noch tiefe Trauer da
wir können's nicht fassen das so was geschah.

Als du gingst,
wurden Herzen schwer
wir fühlten uns traurig und unheimlich leer.

Als du gingst,
sollten noch so viele Worte gesagt
mein Kind wir lieben dich.
Wir fühlen uns von Schmerz geplagt,
es zerreist uns innerlich.

Als du gingst,
war noch keiner dafür bereit,
weil wir dachten -

Als du gingst,
wurden Herzen schwer
wir fühlten uns traurig und unheimlich leer.

Als du gingst,
sollten noch so viele Worte gesagt
mein Kind wir lieben dich.
Wir fühlen uns von Schmerz geplagt,
es zerreist uns innerlich.

Als du gingst,
war noch keiner dafür bereit,
weil wir dachten -

es wäre noch so viel Zeit.
Manuu Huu

Engel heilen Deine Wunden
legen die Flügel zart und warm,
des Nachts in Deinen Tränenstunden
um Deine Schultern wie ein Arm.

Frieden wirst Du in Dir spüren
Ruhe die ins Herz einzieht,
die Seele wird er sanft berühren
damit der Kummer still entflieht.

Auch Narben die noch in Dir brennen
lindert er still mit sanfter Hand,
dann wirst Du auch das Glück erkennen
das seinen Weg heut zu Dir fand.

Hoffnung wird Dich lächelnd tragen
Glaube führt Dich in das Licht,
schliess Deine Augen ohne Fragen
verspür in Dir die Zuversicht.

Engel leiten Deine Wege
egal wohin der Schritt Dich führt,
kommst Du über schmale Stege
fühlst Du wie er Dich zart berührt.
Glaube führt Dich in das Licht,
schliess Deine Augen ohne Fragen
verspür in Dir die Zuversicht.

Engel leiten Deine Wege
egal wohin der Schritt Dich führt,
kommst Du über schmale Stege
fühlst Du wie er Dich zart berührt.
Tine Tauchschlumpfine

ob das wohl möglich ist

an dich denken
so lange
so fest
wie an sonst gar nichts

an dich glauben
so tief
so stark
wie an sonst niemand

an dich halten
so sanft
so weich
wie an sonst nichts

dich als denken
glauben
halten

und damit

dich lieben
so lange
so fest
so tief
so stark
so sanft
so weich

und sonst
gar nichts
Anke Däumler

Liebe Mama, Lieber Papa.

Steht nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh'n,
...ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.

Wenn IHR erwacht in der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steht nicht weinend an meinem Grab,
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Anke Däumler

Lachen und Weinen

Lachen und Weinen
Freude und Trauer
sind, wie wir wissen,
zumeist nicht von Dauer.

Beim Lachen ist’s schade,
beim Weinen nicht,
denn wer zeigt der Welt gern
sein feuchtes Gesicht?

Und dennoch gehören Weinen und Lachen
eben zu jenen besonderen Sachen,
die aus uns Geschöpfen Menschen machen.
Stienstra Saskia

Still, seid leise,
es war ein Engel auf der Reise.
Er wollte nur kurz bei euch sein,
warum er ging, weiß Gott allein.
Er kam von Gott, dort ist er wieder.
Sollte nicht auf unsre Erde nieder.

Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück.
in eurem Herz ein großes Stück.
Er wird für immer bei euch sein
vergesst ihn nicht, er war so klein.
Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt: Es war sein Flügelschlag.

Und wenn Ihr fragt: Wo mag er sein?
So wisst: Engel sind niemals allein.
Er kann jetzt alle Farben sehn,
und barfuss durch die Wolken geh'n
Bestimmt lässt er sich hin und wieder
bei anderen Engelkindern nieder.

Und wenn ihr ihn auch sehr vermisst
und weint, weil er nicht bei Euch ist,
so denkt: Im Himmel, wo es ihn gibt
erzählt er stolz: Ich werde geliebt
Nennmich Mone

Still, still – seid leise
es waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei euch sein,
warum sie gingen, weiß Gott allein.
Sie kamen von Gott, dort sind sie wieder.
...Wollten nicht auf unsere Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihnen zurück,
in eurem Herzen ein großes Stück.
Sie werden jetzt immer bei euch sein,
vergesst sie nicht, sie waren so klein.

Geht nun ein Wind, an mildem Tag,
so denkt, es war ihr Flügelschlag.
Und ihr fragt, wo mögen sie sein?
Ein kleiner Engel ist niemals allein.
Sie können jetzt alle Farben sehn,
und barfuß durch die Wolken gehn.
Und wenn ihr sie auch so sehr vermisst,
und weint, weil sie nicht bei euch sind,
so denkt, im Himmel, wo es sie nun gibt,

erzählen sie stolz:

„Wir werden geliebt!“
Sus Wunschpunsch

Ich wünsche dir Kraft
Die Zeit des Wartens zu überstehen
An Wunder zu glauben
Und über Brücken zu gehen

Ich wünsche dir Mut
Das Ergebnis zu überstehen
Es hin zu nehmen
Ich wünsche dir Kraft
Um dagegen anzukämpfen
Falls etwas ist
Ich wünsche dir Willen
Um es durchzustehen
Wenn dein Glauben zerbricht

Ich wünsche dir Kraft
Ich wünsche dir Mut
Ich wünsche dir Gauben
Und Zuversicht
Ich wünsche dir alles
Was du zum kämpfen jetzt brauchst
Manuu Huu

Ich wünsche Dir´nen Engel ...
und sei er noch so klein,
er möge immer- mit und bei Dir sein.
Ich wünsche Dir´nen Engel,

direkt in Deinem Herzen,
der es stets bewacht- bewacht vor bösen Schmerzen.
Ich wünsche Dir´nen Engel,
direkt in Deiner Stimme,
er möge immer sorgen,
das Dein Wort gewinne.
Ich wünsche Dir´nen Engel,
der immer zu Dir steht,
auch in schlechten Zeiten- immer mit Dir geht.

Ich wünsche Dir´nen Engel,
der Dir schenkt die Kraft,
damit an steilen Straßen- Du den weg auch schaffst.
Ich wünsche Dir´nen Engel,
der Dir Sonne, Wind und Regen schenkt,
und Dir an jedem Tag,
sein fröhliches Lächeln schenkt.
Ich wünsche Dir´nen Engel,
und sei er noch so klein,

er möge immer- mit und bei Dir sein.
Anke Däumler

Ich schick Dir einen Engel

auf unbestimmte Zeit,
damit er Deine Seele
sanft vom Schmerz befreit.
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Er trägt ein kleines Lichtlein
die Flamme Zuversicht,

sie soll Dich still begleiten

erhellen Deine Sicht.
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Gehüllt im Mantel der Hoffnung

wird er nun mit Dir gehen,

auch wenn Du seine Spuren
im Sande nie wirst sehen.
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Die Flügel sind der Glaube
mit die er Dich zart streift,

fühlst Du wie er verlangend
nach Deinem Herzen greift.
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Ich schick Dir einen Engel
auf unbestimmte Zeit,
damit er Deine Sorgen

mit sich nimmt und das Leid.
Tine Tauchschlumpfine

"Das einzig Wichtige im Leben
...sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen."
( Albert Schweitzer)

"Es sind die Glückskinder
die die Erde überspringen dürfen,
um dort hinzugelangen
wofür wir einen weiten Weg gehen müssen."
Claudia Stulz

Ein Lichtermeer haben wir bei uns entfacht,
für Corbinians Reise - in die Sternennacht.
Wenn er dort wird angekommen sein,
lernt kennen sein Geschwisterlein,
möchte euch sagen - ich bin nicht allein,
hier oben sind viele Sternenkinderlein.
Mama, Papa - nicht traurig sein, ich liebe Euch.
Der kleine Körper, den ich besaß,
der wollte nicht, hinderte mich,
zu werden was ich werden wollte,
Euer gesunder kleiner Corbinian.
Mama, Papa - nicht traurig sein,
mein Licht soll strahlen, richtig hell,
so dass IHR nie den Mut verliert;
nur der Körper musste gehen.
Ich bin bei Euch, ich leuchte Euch,
ich liebe Euch!
In unseren Herzen auf ewig vereint.

Glaubt mir Sternkindertante,
ist auch eine Qual,
wenn auch schon zum zweiten Mal.
Der Wunsch war nie größer,
Tante zu werden,
drum trifft es mich diesemal wirklich sehr!

Corbinian ... auf ewig unvergessen...
Deine Tante
Nennmich Mone

Still, still – seid leise
es waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei euch sein,
warum sie gingen, weiß Gott allein.
Sie kamen von Gott, dort sind sie wieder.
...Wollten nicht auf unsere Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihnen zurück,
in eurem Herzen ein großes Stück.
Sie werden jetzt immer bei euch sein,
vergesst sie nicht, sie waren so klein.
Geht nun ein Wind, an mildem Tag,
so denkt, es war ihr Flügelschlag.
Und ihr fragt, wo mögen sie sein?
Ein kleiner Engel ist niemals allein.
Sie können jetzt alle Farben sehn,
und barfuß durch die Wolken gehn.
Und wenn ihr sie auch so sehr vermisst,
und weint, weil sie nicht bei euch sind,
so denkt, im Himmel, wo es sie nun gibt,
erzählen sie stolz:

„Wir werden geliebt!“
Thorsten Seitz

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht'ger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
aus Gottes Hand in Gottes Hand.

...(Ludwig Uhland)
Angela Long

Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch, ich geh in eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.

...Ihr glaubt mich tot, doch dass die Welt ich tröste,
leb ich mit tausend Seelen dort,
an diesem wunderbaren Ort,
im Herzen der Lieben. Nein, ich ging nicht fort,
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.

Michelangelo Buonarroti
Tina Wenzel

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch die Trennung verlieren
(Johann Wolfgang von Goethe)
Chris Finsterer

Anfangs wollt ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg es nie,
und ich hab es doch getragen - aber fragt mich nur nicht wie?

Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797; † 17. Februar 1856)
Markus Stangl

...Still, seid leise...
es war ein kleiner Rabe auf der Reise.
Er wollte ganz kurz bei uns sein,
warum er ging, weiß Gott allein.
Er kam von Gott, dort ist Er wieder.
Wollte nicht auf unsere Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihr zurück,
in unserem Herzen ein großes, großes Stück.
Er wird jetzt immer bei uns sein
vergesst ihn nicht, er war so klein.

Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt, es war sein Flügelschlag.
Und ihr fragt, wo möge er sein ?
Der kleine Rabe ist niemals allein.
Er kann jetzt alle Farben sehn
und barfuß durch die Wolken gehn.
Und wenn ihr ihn auch so sehr vermisst,
und weint, weil er nicht bei euch ist,
so denkt, im Himmel, wo es ihn nun gibt
erzählt er stolz: Ich werde von Antje und Chris geliebt !
Antje Finsterer

Lautlos herangeschwebt,
sanft niedergelassen,
nicht einen Flügelschlag verweilt,
in den Himmel entschwunden.

...ich vermisse dich jetzt schon, mein kleiner engel...
Antje Finsterer

Beim Abschied nehmen kommt ein Augenblick,
wo man die Trauer so stark vorausfühlt,
das der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.

Gustave Flaubert(* 12. Dezember 1821; † 8. Mai 1880)
Antje Finsterer

Eine alte gemanische Sage

Eine alte gemanische Sage.....
Eine Mutter, der ein Kind gestorben ist,
steht am Zaun und schaut in den Himmel zu den Sternen.
Da sieht sie eine Schar Kinder über die Wiese kommen.
Alle müssen über den Zaun.
Nur das letzte Kind kann nicht drüber.
Da geht sie hin, und sieht, das dieses Kind einen
schweren Krug trägt, und sein Hemdchen ganz nass ist.
Sie will dem Kind über den Zaun helfen.
Wie sie es auf den Arm nimmt sieht sie, es ist ihr Sohn,
der von ihr gegangen ist.
Das Kind sagt zu ihr: " Ach wie schwer ist Mutterharm (Kummer).
Sieh Mutter, wir sind auf dem Weg zu den Sternen.
Aber ich kann nicht mit hinauf, weil ich in diesem Krug Deine Tränen tragen muss.
Bitte weine nicht mehr. Mir geht es gut."
Da setzt die Mutter das Kind auf der anderen Seite des Zaunes ab, trocknet ihre Tränen, und weint nicht mehr.
Sie weiß jetzt wo ihr Kind ist.

Danke, Nadja, das du mir diesen Text geschickt hast!
Antje Finsterer

Du warst noch nicht geboren,
hast nie das Licht gesehn
und warst schon auserkoren
von dieser Welt zu gehn
Du durftest niemals lachen
und froh und lustig sein
und Kinderspäße machen,
im hellen Sonnenschein
Nie durft ich Trost dir spenden,
dich in die Arme schließen,
dich führen an den Händen
mit dir die Welt genießen
Du durftest nie erfahren,
wie warm die Sonne scheint.
Ich werde dich bewahren,
hab sehr um dich geweint.
Trotzdem:
DU hast mich gelehrt
was Liebe ist und Wert.
Du kleiner Fratz,
weit und breit
bist du der größte Schatz,
für mich für alle Zeit.

Annegret Müller
Antje Finsterer

Das Märchen von der Traurigkeit

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber…", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich…, ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‘Papperlapapp, das Leben ist heiter.’ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‘Gelobt sei, was hart macht.’ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‘Man muss sich nur zusammenreißen.’ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‘Nur Schwächlinge weinen.’ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…"
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:
"Aber…, aber – wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd.
"Ich bin die Hoffnung“
Antje Finsterer

Für unseren kleinen Raben CORBINIAN

Noch nicht einmal das Licht der Welt gesehen,
still geboren musst du von uns gehen.
Hätten gerne in deinen kleinen Äuglein geschaut,
streichelten stattdessen deine noch warme Haut.
Schauten uns deine Händchen und Füßlein an,
einfach alles, was man in der kurzen Zeit nur kann.
Küssten dich zart auf deine Wangen,
waren von deinem schönen Anblick ganz gefangen.
Waren ganz verliebt in dein schlafendes Gesicht,
nur mit nach Hause nehmen dürfen wir dich nicht.
Wir wollen aus dem schlimmen Traum erwachen,
doch niemand kann das Geschehene rückgängig machen.
Zurück bleiben wir alle Zeit mit großer Liebe zu dir,
dieses Versprechen, mein Sohn, geben wir dir hier!


( Original von Daniela Getrost © www.engel-sterne-himmelszelt.de - leicht geändert )
Antje Finsterer

An angel never dies

Don't let them say, I wasn't born
That something stopped my heart
I felt each tender squeeze you gave
I've loved you from the start.

Although my body you can't hold,
It doesn't mean I'm gone.
This world was worthy, not, of me
God chose that I move on.

I know the pain that drowns your soul,
What your are forced to face.
You have my word, I'll fil your arms
Someday we will embrace.

You'll hear that it was "meant to be,
Got doesn't make mistakes"
But that won't soften your worst blow...
Or make your heart not ache.

I'm watching over all you do,
another child you'll bear.
Believe me when I say to you,
That I am always there.

There will come a time, I promise you
When you will hold my hand,
Stroke my face and kiss my lips
And then you'll understand.

Although, I've never breathed your air,
Or gazed into your eyes..
That doesn't mean I never "was"
An Angel Never Dies........

(author unknown)

Seite aktualisiert 09.05.2011 13:13:06 Uhr und tagged mit:Das Märchen von der TraurigkeitDu warst noch nicht geborenFür unseren kleinen RabenGedichteTrauersprüche